Unser Ziel ist die Unterstützung von Kindern, Frauen und Familien in Notsituationen. Unser Engagement gilt ambulanten und stationären Hilfseinrichtungen, sozialpädagogischen Projekten und Initiativen sowie Einzelschicksalen in Stuttgart und Umgebung. Seit unserer Vereinsgründung im Jahr 2007 konnten wir über 80 Stuttgarter Einrichtungen Unterstützung gewähren und mindestens ebenso vielen Einzelschicksalen helfen.
Mit regelmäßigen Projektbesuchen halten wir den persönlichen Kontakt zu den Verantwortlichen und überzeugen uns von der Wirksamkeit unserer Spenden. Hier finden Sie einige Beispielprojekte, die wir in den letzten Jahren gefördert haben:
Haus der Lebenschance
Im Haus der Lebenschance wird Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance gegeben, einen Schulabschluss nachzuholen. Nach den von ihnen in jungen Jahren gemachten schlechten Erfahrungen, erschien für die dort betreuten jungen Menschen das Leben oft sinn- und chancenlos. Hier kommen sie täglich eigenmotiviert in das Haus an der Altenbergstrasse in Stuttgart, um dort in verschiedensten Fächern unterrichtet zu werden und neue positive Gruppenerfahrungen zu machen. Am Ende des knapp einjährigen Aufenthalts steht als Ziel der Hauptschulabschluss und die Vermittlung eines weiterführenden Ausbildungsplatzes. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Gesellschaft und des Johanniterordens sowie ehrenamtlich engagierter Paten, die die Jugendlichen dort helfend und unterstützend begleiten. Wir engagieren uns durch Finanzierung des monatlichen Taschengeldes der Jugendlichen, das sie bei regelmäßiger Teilnahme zur Verwirklichung ihrer selbstgewählten Chance als Incentive erhalten.
Lagaya
Lagaya ist eine Anlaufstelle für Mädchen und Frauen in Stuttgart. Lagaya kümmert sich um suchterfahrene und suchgefährdete Frauen von 10-21 Jahren mit Angeboten in eigenen Räumlichkeiten sowie externen Präventionsveranstaltungen. Überzeugt von der Richtig- und Wichtigkeit dieser Einrichtung unterstützt fhh viel mit Direkthilfen, wie z.B. bei der Fahrgeldunterstützung, sowie bei der Implementierung von Präventionsmaßnahme.
kinderschutzzentrum
Das Kinderschutzzentrum (KISZ) ist Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die in ihrem jungen Leben bereits Gewalt erfahren mussten. Oft sind diese Kinder traumatisiert und brauchen eine Therapie. Seit einigen Jahren können die beim KISZ Schutz suchenden Kinder und Jugendlichen in vertrauter Umgebung im KITZ – dem Kindertherapiezentrum- therapeutisch begleitet werden.
Den Aufbau des KITZ haben wir bei der Anschaffung notwendiger Einrichtungsgegenstände unterstützt. Auch die Durchführung des Projektes Kinderkummer konnte durch unsere Zuwendungen wieder aufgenommen werden. Seit vielen Jahren stehen wir mit dem gesamten Team in engem Kontakt und regelmäßigem Austausch. Oft erhalten wir Direkthilfeanträge, die wir meist gern unterstützen. Bei unserer Wunschzettelaktion an Weihnachten sind die Kinder des KISZ immer fest eingeplant.
Prävent Sozial gGmbH „Max die Gerichtsmaus“
Die Prävent Sozial gGmbH begleitet Zeuginnen und Zeugen, die bei Strafprozessen aussagen müssen. Leider werden auch immer wieder Kinder bei Gewalt- oder Sexualdelikten zu Gericht geladen. Damit hier die psychosoziale Begleitung noch besser gelingt, war es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Prävent Sozial ein Anliegen, eine Figur zu schaffen, die den Kindern als „seelische“ Unterstützung mitgegeben werden kann. So wurde Max, die Gerichtsmaus geboren. Mit großer Freude haben wir einen Beitrag geleistet, damit Max die Kinder bei Gericht begleiten kann.
La strada
Das Café für Frauen, die auf der Straße arbeiten. An vier Abenden können sich die Frauen hier aufwärmen, einen kleinen Imbiss zu sich nehmen, etwas trinken, mit Mitarbeiterinnen sprechen und sich austauschen. "La Strada" bietet eine Rückzugsmöglichkeit und ist ein Schutzraum für Frauen. Unsere Mitglieder sammeln gut erhaltene Kleidung, Kosmetikartikel, Unterwäsche, schöne Einkaufstaschen und vieles mehr, woran sich die Besucherinnen des Cafes immer erfreuen.